Vor 86 Jahren ahnte Schreinermeister Josef Krug sicher nicht, dass er im Begriff war, die Grundlage für das heutige Einrichtungs- und Küchenhaus Krug zu schaffen. Es war Mai 1927. Er hatte gerade in Kolbermoor eine kleine Schreinerei gegründet.
Jahre darauf, 1936, begann in einer umgebauten Tenne der Möbelhandel.
Diesen Geschäftszweig baute Schreinermeister Georg Krug weiter aus, bis er 1972 das Geschäftshaus auf der andren Straßenseite errichtete. Dort ist heute das Küchenhaus untergebracht.
1986 kam das Einrichtungshaus hinzu, in dem heute anspruchs­volle Wohnzimmereinrichtungen und Polstermöbel angeboten werden. Sein Sohn Josef Krug leitet jetzt seit 1993 das Einrichtungs- und Küchenhaus. Und die Schreinerei gibt’s natürlich auch noch: geleitet von Herbert Krug.
Im Jahr 2002 entschloss sich Josef Krug, das Küchenhaus zu modernisieren. Eine Umbauphase von März bis November 2003 schloss sich an. Nach der Wieder­eröffnung ist das Gebäude kaum mehr wiederzuerkennen. Ein markanter ziegelroter Anstrich ersetzt die beige­farbene Fassade von einst. Und jede ­Menge Glas sorgt für ein Entree mit Flair. So richtig zur Geltung kommt der Neubau aber erst, wenn es dämmert: Dann ziehen fünf Lichtsäulen mit wechselndem Farbenspiel die Blicke magisch an.
Auf über 1.400 m² Ausstellungsfläche lassen sich heute Besucher inspirieren und beraten. Ihre Vorstellungen werden am Computer rasch konkret.
An der Qualität von Planung und Sortiment erkennt man noch, dass alles einst in einer kleinen Schreinerei begann.